Aufbruch mit neuer Crew…

Nach einer Woche Home Office in Wendisch Evern geht es morgen mit neuer „Besatzung“ wieder auf’s Wasser:

Kristian und Felix sind an Bord gekommen !

Plan ist, von Greifswald aus in das so genannte Achterwasser, welches die Insel Usedom vom Festland abtrennt, zu fahren und dort einen der vielen kleinen Häfen anzulaufen und zu genießen.

Von dort soll es weitergehen ins Stettiner Haff.

Aus dem Stettiner Haff wird es in die Swina gehen, verbunden mit einem Besuch in Swindemünde.

Stettin haben wir im Sinne eines „slow down“ gestrichen, die Anreise ist doch weiter als gedacht und da die „neue Crew“ Ende nächster Woche leider schon wieder von Bord geht, ist die Zeit zu kurz, um Stettin „angemessen“ lange zu besuchen…

Etwas Zeit haben wir mit dem Warten auf ruhigeres Wetter verbracht, in den letzten Tagen war es windig bis stürmisch, ab morgen so der Wind nachlassen…

So wird es denn ein anderes Mal nach Stettin gehen…!“

Von Swinemünde aus wird es dann möglicherweise direkt oder mit einem Zwischenstopp an der Ostseeküste zwischen Swindemünde und dem Greifswalder Bodden zurückgehen nach Greifswald, wo dann der letzte „Crewwechsel“ –mein Freund Jürgen kommt an Bord! – stattfinden wird.

Ob alles so klappt, hängt wieder von Lust und Laune und Petrus und Neptun ab, wir werden sehen…!

Vor dem Aufbruch in Greifswald werden wir morgen früh noch tanken, die relativ viele Gleitfahrt und das gegen Wind und Welle ankämpfen auf den bisherigen Etappen hat ihren Tribut gefordert, etwa 350 Liter Diesel werden wir nachtanken müssen.

In der Woche Liegezeit in Greifswald habe ich erstmals überhaupt ohne Landanschluss den Hauptschalter der Else eingeschaltet gelassen, sodass Kühlschrank, der WLAN-Router und die Webcam sowie natürlich die „Venus“ in Betrieb geblieben sind. „Gespeist“ wurden sie allerdings nicht vom Landstrom, sondern ausschließlich über das Solarmodul, was erfolgreich geklappt hat:

Es gab zwar einen „Low-Voltage“-Alarm, den gab es aber nur, weil ich die „Alarmschwelle“ mit 12,2 Volt sehr hoch angesetzt habe, die Batterie war noch zu keinem Zeitpunkt ernsthaft entladen…!

Für den Interessierten schön zu beobachten, wie die Batteriespannung und der Ladezustand dann abhängig ist von Tag und Nacht und am Tag eben auch noch von Bewölkung oder Sonne: Sobald es hell wird, flacht sich die Entladekurve ab, bei zunehmendem Sonnenschein wird die Batterie trotz der vorbeschriebenen in Betrieb befindlichen Geräte wieder geladen.

Fazit: Funktioniert super, man braucht es nicht, aber wissen, ob alles ok ist, ist nicht verkehrt und obendrein macht es mir sehr viel Spaß…!

Die Else und ihre Webcam wird also auch nach Ende unserer Fahrt „online“ bleiben, weil sie auch ohne Landanschluss autark ist…!

Einige Bilder der letzten Tage :

Spaziergang am Ryck in Richtung Wieck…

„Babyringelnatter“, auf dem Bilde eher groß, „in Echt“ mehr „Blindschleichencharakter“…

 

 

„Ryckimpression“, im Stadthafen stromabwärts geguckt…

Suchbild mit Stern : Jupiter am abnehmendem Vollmond.. .Bei genauem Hinsehen erahnt man die Kormorane auf der Birke, ihrem regelmäßigen „Schlafbaum…

und ich sag noch : „Kind, bind das Fahrrad an, es ist windig….!“ Eine Stunde später macht es „Plumps“ und Blasen steigen auf…..! zum Glück hing es schon beim zweiten Versuch am Haken…. 🙂

fast geschafft…..!

 

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