Es geht los…!

Die geruchliche Melange” aus Diesel, GFK, Mahagoni und WC-Frostschutz- und -Desinfektionsmittel ist ein Katalysator für ein spontanes initiales ganzheitliches “Boating”-Gefühl…:

So erlebt anlässlich des Einbaus der neuen Navionic-Ausrüstung der ELSE am vergangenen Donnerstag.

Noch in der Halle “aufgebahrt”, ist der neue Plotter, das Radargerät, das AIS und die Fernbedienung für den Autopiloten in ELSE eingebaut worden.  

Der Einbau gestaltete sich erfreulich problemlos und das lange Brüten, wie man denn die Radarantenne optische am gefälligsten auf der Else montiert, war ebenfalls erfolgreich: Auf einer schlichten polierten Edelstahlplattform mit einem ebenso schlichten Bügel für das Toplicht thront nun relativ unauffällig der Radardom. 

Da sich die Else an diesem Tag aus verständlichen Gründen nicht aus der Halle herausbewegen wollte, konnte nur ein Funktionstest ohne jegliche Empfängnis stattfinden, da es in der Halle weder ein GPS- noch ein AIS-Signal und schon gar kein sinnvolles Radarecho gibt. 

Dafür hat das ebenfalls neue “Motorinterface” beide Motoren nach deren kurzen Starten erkannt, mit ihnen “gesprochen” und die Motordaten auf dem Multifunktionsdisplay/Plotter angezeigt ! 

Eine never ending Story scheint nun ihren Abschluss gefunden zu haben, nämlich die, dass man neben den Motordaten auch alle anderen Daten des EVC-Busses “sehen” kann und somit auch die Wassertiefe, die dann nun nach sechs Jahren erstmalig auch bei Sonnenlicht auf dem Multifunktionsdisplay problemlos abzulesen sein wird. 

Seit Anschaffung der Else mochte keiner, weder Volvo Penta noch Raymarine verbindliche Aussagen zu den Kosten  und der “Realisierungsmöglichkeit” dieser Funktion treffen, obwohl beide Hersteller damit seit Jahren vollmundig werben…

Umso schöner, dass das nun mit vergleichsweise sehr geringem Aufwand funktioniert und das, obwohl ELSE`s  EVC noch “die erste Generation” von vor 2009 ist. Das ist für sich gesehen ja schon erstaunlich in einer Welt inflationärer Halbwertszeiten für Software und alles was damit zusammenhängt…

Beiläufig gab es dann auch kurzfristig die regelmäßige  “Handwerkerhassattacke”: Auf der langjährig währenden Suche nach der Ursache des miserablen Radioempfangs hat sich beim Neuanschluss des Radioantennenkabels an den neuen Antennensplitter herausgestellt, dass das Antennenkabel vom zuvor tätigen “Fachbetrieb” überhaupt nicht an die Radioantenne angeschlossen war, sondern dümmlich im Kreis geführt an die zuvor schon nicht funktionierende Antennenweiche!

Wie leider regelmäßig üblich wurden die vorangegangenen Versuche, den Radioempfang zu optimieren von einem auf seinen Sachverstand beharrenden “Experten” für nicht wenig Geld durchgeführt und die nach wie vor bestehenden Beeinträchtigungen auf das “schlechte Radio” geschoben. 

So hat sich wieder einmal der erste Eindruck, dass  der vermeintliche Sachverstand auf eine Nickelbrille und grauen Schläfen reduziert zu sein scheint, am Ende bewahrheitet..

Komisch ist nur, dass das auch mit Lang- und Mittelwellenempfang ausgestattete Radio (nach wie vor gut für Seewetterberichte ! ) nun auf einmal alles empfängt, was man hören oder nicht hören will…! 

Alte und regelmäßig neue Erkenntnis: Dem selbst ernannten Experten erst glauben, wenn man wirklich alles mit eigenen Augen gesehen hat ! Das “Vorausvertrauen” zur Erhöhung der Motivation eines Handwerkers werde ich beibehalten, nicht jedoch den Glauben an die fachgerecht und bestimmungsgemäß ausgeführte Arbeit ! 

Zwischenzeitlich sind heute auch die neuen Seekarten für den neuen Plotter, wieder für ganze Ostsee, eingetroffen : 

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Die gab es “upgedatet” zum halben Preis bei Rückgabe der alten CF-Seekartenmodule für den alten Plotter, der jetzt bei Ebay zum Verkauf steht..

Warum noch keine weiteren Bilder:

Die Kamera habe ich versehentlich schon vorsorglich mal auf dem Boot gelassen…!

Richtig los und ins Wasser geht es dann Mitte Mai und außer Frage wird bis dahin die katalytische Wirkung der Geruchseindrücke auf der Else ihre Wirkung behalten…!

 

 

 

 

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