Roja-Riga

Um es vorweg zu nehmen :

Wir sind in Riga im “Andrejosta-Yachthafen” in unmittelbarer Nähe zur Altstadt angekommen und das nachstehende ist also “veraltet” und  “unvollständig”, das wir es auch bleiben, da wir “keine Zeit haben” alles aufzuschreiben was wir erleben;  Die Eindrücke überwältigen uns und so  wird hier vorerst nicht aufgeschrieben, was wir in Liepaja, Ventspils und Roja erlebt haben…

Alles ist, auch “urlaubsbereinigt”, eindrucksvoll, ganz anders als bisher erlebt und eine andere Lebensart zieht uns in ihren Bann und nimmt uns mit.

Der heutige erste ganze Tag in Riga läßt “den Kopf platzen”, läuft über von Eindrücken, die mit Worten nicht beschreibbar sind und es wohl auch nicht werden…

Überdies haben wir unheimlich Glück mit dem Wetter, es ist warm, besser heiß, so das heute Nachmittag wieder ein kurzes Gewitter für etwas Erfrischung gesorgt hat, danach haben wir uns im abendlichen “Jugendstilviertel” von Riga die Augen aus dem Kopf gestaunt…

Jetzt, gegen 23 Uhr Ortszeit sitzen wir immer noch in kurzen Hosen und T-Shirt auf der ELSE und lassen den Tag und das Erlebte “Revue passieren”…

Morgen gibt es noch mehr RIGA ! und wohl endlich mal Bilder, hier im Hafen geht die Internetverbindung ganz gut…

Nun der “alte Post”, auf der Fahrt von Roja nach Riga entstandene Post, der nie fertig geworden ist…

Heute gegen Mittag sind wir nach Riga aufgebrochen…

Roja, das als notwendige Zwischenstation auf dem Weg nach Riga auserkoren wurde, entpuppt sich als possierliches Dorf an der Mündung eines kleinen Flusses names Roja.

Der Hafen ist klein, die Sportboote -kaum vorhanden und keine “ausländischen”- liegen vor einer Straßenbrücke, in diesem Bereich ist das Wasser schon flach und der Eindruck tümpelartig…

Wir legen an einem kleinen flachen hölzernen flachen Schwimmsteg an, zum Aussteigen zum Festmachen braucht es Beine bis Meppen, plumps macht Uli und ist auf dem Steg -der Anleger “Zum Roß” an der Elbe läßt grüßen- und macht ELSE fest, während der Flachwasseralarm bei 1,1 Metern Wassertiefe lauthals quäkt…

Der Anleger und alles drum herum macht einen provisorischen Eindruck, wir klettern über eine schmale “Stiege” eine Böschung zu einem neuen Hotel-Restaurant hoch und treffen auf ein junges Paar, dass offensichtlich das Hotel betreibt.

Überaus freundlich bemühen sie sich um alles, sprechen telefonisch vermutlich mit dem Hafenmeister und machen sich schlau, wir scheinen die ersten zu sein, die die “Einrichtung” benutzen, erklären uns alles zeigen uns Dusche und WC im “Souterrtain” des Gebäudes, schalten Strom am Steg ein, nachdem sie uns zuvor ein Zimmer vermieten wollen und bieten Frühstück ab 11 Uhr an. Zu spät für uns, denken wir, wir wollen ja früh los nach Riga, fast 60 Seemeilen bedeuten wieder einen langen Tag auf dem Wasser… Ich kaufe ob der Bemühungen der beiden nicht nur, aber auch anstandshalber noch eine  sehr teurere Flasche Pinot Grigio bei ihnen.

Uli holt sich noch schnell Zigaretten und stellt fest, das sich unmittelbar hinter dem Hotel trotz Sonntagabend und der späten Stunde und der Überschaubarkeit des Ortes zwei Supermärkte geöffnet haben.

Wir sitzen auf dem Schiff, trinken ein “Einlaufbier” und beobachten, wie viele Menschen zielstrebig in eine Richtung über die Straßenbrücke wanderen. Warum tun sie das ? Das kann man nachlesen unter Ulis “Mittsommerbeobachtungen”…!

Am nächsten Morgen kommen wir erst gegen Mittag los wegen eben dieser Mittsommerbeobachtungen…

Während ich diese Zeilen schreibe, kommt uns von achtern die “Deutschland” immer näher, die offensichtlich eine Kreuzfahrt nach Riga macht…

Mal sehen, die gucken wir uns gleich mal aus der Nähe an…

Doch zunächst noch einmal ganz zurück nach Liepaja :

Im Baumarkt erhalten wir den benötigten Schlauch und viele andere Sachen, die wir nicht benötigen…Es gibt viel zu sehen im lettischen Baumarkt, der auch Lenensmittel verkauft und eine große Zooabteilung hat.

“Waterremover” für Dieselkraftstoff finden wir auch und wir kaufen den gesamten Vorrat auf, sicher ist sicher…

Unsere Einkäufe bringen wir auf die ELSE, um uns dort ein wenig von der Rumlauferei in der schwülen “Gewitterluft” zu erholen.

Ein schweres Gewitter schaft Abkühlung um gefühlte 0,5 Grad, das Regenwasser ist in wenigen Minuten wieder vom Boden verschwunden…
Wir machen uns erneut auf und wollen das Stadtzentrum erkunden…

Tja, hier müsste es eigentlich weitergehen mit unseren Erlebnissen in Liepaja und und und, tut es aber aus den eingangs erwähnten Gründen nicht..

Auf der Fahrt durch die Rigaer Bucht erhält der Bordkatzen-Klabautermann Dummy, den uns Anne auf die Reise mitgegeben hat noch eine standesgemäße Seebestattung: In den letzten Tagen war er nur noch ein Schatten seiner selbst, die baltische Sonne  hat ihm die Luft genommen, er war blass und von Beulen gezeichnet, so das wir ihn erlöst haben…

Fünf Seemeilen vor Riga sehen wir im AIS, das das weiße Schiff am Horizont die Deutschland  ist und kurze Zeit später überholt das Traumschiff ELSE die “Deutschland”

Gegen 17:00 Uhr erreichen wir die Mündung der “Daugava” um etwa eine Stunde später sieben Seemeilen stromaufwärts in Riga-Andrejosta festzumachen…

Spannende Tage erwarten uns…

Der Bordkatzen-Klabautermann-Dummy wird auf See in der Riga Bucht bestattet...

Der Bordkatzen-Klabautermann-Dummy wird auf See in der Riga Bucht bestattet…

Das Traumschiff ELSE überholt die "Deutschland" in der Rigaer Bucht...

Das Traumschiff ELSE überholt die “Deutschland” in der Rigaer Bucht…

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