Baltic Dreams 2013

Die große Ostsee-Rundreise der Motoryacht Else vom 20.05.2013 – 21.08.2013 und andere Reisen

Ein Traum wurde wahr: Einmal weiterfahren, wo es eigentlich aufhört, einmal absichtslos in Muße verharren, wo eigentlich die gewohnte Hektik wartet.

Die Motoryacht ELSE und ihre Crew startete im Mai 2013 zu ihrer großen Ostsee-Rundreise.

Drei Monate haben wir mit unserer MY ELSE , einer Bavaria 33 Sport, die „baltischen Länder“ bereist. Von Kappeln in Schleswig Holstein aus hat uns die Reise über Polen, weiter nach Litauen, Lettland, Estland, Finnland, Åland und zurück über Schweden und Dänemark nach Kappeln geführt.

Es gab eine Idee für die Route, aber keinen festen Plan…! Unsere Fahrt wurde bestimmt vom Wetter, der Lust zum Weiterfahren oder zum Verweilen an einem der vielen Orte an der fast unendlichen Küste der Ostsee.

Diese Seiten sind eine Art “digitales Logbuch”, das sich weniger mit den zurückgelegten Distanzen und dem verbrauchten Dieselkraftstoff beschäftigt, sondern vielmehr mit den Erlebnissen, Eindrücken und Erkenntnissen eines nicht ganz alltäglichen Sommerurlaubes und vielen weiteren kleinen und größeren Reisen mit der MY ELSE.

Viel Freunde beim Mitfahren !

Die ELSE Crew

Neueste Beiträge

Reiseroute 2022 : klein aber fein…

Mit dem letzten Post vom 7. August 2022 war vordergründig Ruhe eingekehrt in der “Reiseberichterstattung”:

In Wirklichkeit habe ich eine kleine Unzahl von Erlebnissen und Eindrücken unserer Reise aufgeschrieben, war aber während des weiteren Reiseverlaufs so mit reisen, erleben und leben beschäftigt, dass tatsächlich nicht wirklich viel Muße für neue Posts übrig war…

Bei unserem überwiegend schönstem Reisewetter und den langen hellen Tagen hat man nicht wirklich viel Elan, Bilder zu bearbeiten und Posts “veröffentlichreif” zu machen.

Gleichwohl habe ich mit meinem Diktiergerät alle Erlebnisse immer zeitnah “gefühlsecht” diktiert und die Diktate an Alena nach Irland gemailt, damit Leni meine Diktate gleich auf das digitale Papier bringen konnte…!

Nachdem ich wusste, dass Alena mir auf diese Weise überaus behilflich sein kann, sind meine Berichte, was Erlebnisse und insbesondere Details derselben angeht, immer ausufernder geworden, um mich in meinem späteren Leben “authentisch” an das Erlebte gut zu erinnern !

Der unmittelbar nach dem Erlebten aufgeschriebene, in diesem Fall diktierte, Post bringt, zumindest für mich, später das Erlebte noch einmal unmittelbar zurück; bereits nach nur wenigen Tagen fällt einem die “Wiedergabe” der Eindrücke und des Gefühlten und Wahrgenommenen schon schwerer, nach einem halben Jahr geht sowas gar nicht mehr!

So bin ich froh, dass die schon geschriebenen Texte nur auf die “Vollendung” und Bebilderung warten, die bevorstehende eher dunkle Jahreszeit ist der ideale Zeitraum dafür …!

Zwischenzeitlich habe ich mich aktuell auch wieder in mein Videoschnittprogramm eingearbeitet und mich nach einigen Anfangsschwierigkeiten darüber gefreut, dass mein nicht mehr ganz neuer Rechner auch mit den mit der “Actioncam” aufgenommenen 4K-Videos zurechtkommt.

So wird es dann auch in den nächsten Posts auch das eine oder andere Video geben, ich hoffe, dass mir der “ansehnliche” und nicht überfrachtete Schnitt der Videos von unseren Schären- und anderen Fahrten gelingen wird.

Aus dem vom Plotter der Else aufgezeichneten Track ist die nachsfolgende Karte unserer Route 2022 entstanden : die erste Teilstrecke von Kappeln nach Bagenkop auf Langeland ist “händisch” realitisch ergänzt, weil ich auf dieser Etappe wie berichtet den Plotter durch Fehlbedienung in die Amnesie geführt hatte und dieser Teil des Tracks verloren gegangen war.

Insgesamt haben wir auf unserer dreimonatigen Reise  755 Seemeilen zurückgelegt, für einen Landfahrzeug wären das1379 Kilometer und das ist für drei Monate nicht wirklich viel, andere machen das oder mehr problemlos mit dem Fahrrad: die Ursache hierfür findet sich in der Überschrift zu diesem Post wieder:

Wir haben uns den Luxus gegönnt, alle Etappen nur bei “Kaffeefahrtwetter” zu fahren,  unsere Lust auf Wind und Welle, die schon mal ganz gut nerven können, hielt sich in Grenzen und so haben wir uns an vielen Orten zum einen länger aufgehalten, um den jeweiligen ” Spot ” ausgiebig kennen und schätzen zu lernen, zum anderen dann aber manchmal eben auch noch länger, um geeignetes “Fahrwetter” abzuwarten.

U.a. hieraus erklären sich auch unsere Abstecher ins Binnenland; in Schweden auf dem Göta älv  hinauf und über den Nordre älv wieder zurück in die westschwedischen Schären, in Dänemark unsere Fahrt durch den Limfjord nach Aalborg.

Diese Teilstrecken abseits des “eigentlichen” Kurses bringen einen nicht wirklich voran, waren aber mit die schönsten Etappen,  die uns Schweden und Dänemark einmal mehr  “intim” näher gebracht haben…!

Wie schon in 2013 auf unserer langen “Baltic Dream Tour” war das wesentliche Reiseziel der Weg und nicht das Ankommen irgendwo…

Dieser Herangehensweise hat sich in 2022 einmal mehr bewährt, diesmal waren wir einfach noch länger an allen Orten und die Etappen kürzer, um eben Neptuns gelegentlich schlechter Laune zu entgehen …

Auf der Reise haben wir 26 Häfen besucht, geankert haben wir nur einmal, in 2013 haben wir kaum mehr Häfen bei fast doppelt so langer Reisestrecke besucht, und nach unserer Erinnerung kein mal geankert…

Neben den Seemeilen haben wir ungefähr 200 Kilometer mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ich etwa auch noch 150 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt.

Die Länge unserer gefühlt unzähligen Fußmärsche und Wanderungen kann ich nicht mehr “verifizieren”, es sind mit Sicherheit viele hundert Kilometer gewesen…

Gedanklich ist es aktuell wie immer und nach jeder Reise aufs Neue konstatiert und in diesem Blog schon viele Male aufgeschrieben:

Nach der Reise ist vor der Reise, wann immer sie dann stattfinden und wohin sie uns führen wird….

Hier unsere Reiseroute im Sommer 2022:

Wer mag, kann gerne mal “reinzoomen” und sich wie wir an der schönen und exponierten Lage der jeweiligen Häfen erfreuen, aber auch “merkwürdige” Kursänderungen auf See erkennen: dort haben wir uns z.T. durch “Flachwasser” und gehangelt und mussten der einen oder anderen Schäre oder Untiefe oder anderen (großen) Schiffen ausweichen (siehe auch den “Zacken” im Kattegat…)

Warum führt der Kurs manchmal über Land :

Das Trackintervall des Plotters ist relativ groß eingestellt und so kommt es vor, dass zwischen zwei Wegpunkten des Tracks manchmal Land liegt, obwohl man natürlich auf dem Wasser war und die “Landzunge” o.ä. in Wirklichkeit umfahren hat…

 

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